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Grafische Dateiformate für Übersetzungen

 
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  Das Problem der Inkompatibilität der Dateiformate ist besonders in der Übersetzungsindustrie zu spüren. Wie kann man sicher sein, dass der Empfänger die Datei öffnen kann? Man kann dieses Problem umgehen, indem man den übersetzten Text als Plattform unabhängige Dateien representiert. Einige der üblichsten Dateiformate sind nachfolgend beschrieben:
  • EPS (Encapsulated Postscript): Dieses ist ein sehr gängiges Dateiformat welches in den meisten Druckereien verarbeitet werden kann. Es ist sowohl auf der IBM PC als auch auf der Apple Mac sehr beliebt. Der grosse Vorteil von EPS ist der, dass der Rechner nicht mit fremdsprachigen Zeichen bestückt sein muss. Das heisst man kann Dokumente in EPS praktisch in jeder Druckerei verarbeiten. Der grosse Nachteil von EPS Dateien ist ihre Grösse. Einige Megabytes (sogar -zig Megabytes) sind nicht ungebräuchlich.
  • gif (Graphics Interchange Format): Das gif Format wurde von Compu Serve erfunden. Diese Dateien sind aber in der Farbanzahl begrenzt (höchstens 256 Farben) und werden also selten für Qualitäts-Drucke angewand. Sie werden heute hauptsächlich in Web Seiten gebraucht.
  • JPEG (Joint Photographic Experts Group): JPEG Dateien könen bis zu 16,7 Milionen Farben enthalten, und wie der Name schon sagt, werden oft für Fotos gebraucht. Die hohe Definition von JPEG Dateien haben sehr grosse Dateizahlen zur Folge, genauso wie EPS Dateien.
  • PDF (Portable document format): PDF Dateien wurden von Adobe erfunden. Eines der grössten Differenzen zwischen EPS und PDF Dateien ist, dass der Rechner mit fremdsprachigen Schriftzeichen bestückt sein muss um Buchstaben und Schriftzeichen richtig anzuzeigen. Aus diesem Grund sind PDF Dateien wesentlich kürzer als ebenbürtige EPS Dateien.